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Der Tempel der Shaolin / Siu Lam Chi (Chang Cheh, HK 1976)


Unter dem Terrorregime der Ching-Dynastie findet sich im entlegenen Shaolinkloster eine Vielzahl junger Novizen ein, die zumeist auf politischen Widerstand aus sind oder aus persönlichen Rachemotiven die hohe Kampfkunst der Mönche erlernen möchten. Viele entbehrungsreiche und schmerzvolle Jahre stehen ihnen bevor, bevor sie in unterschiedlichen Stilen zu Meistern heranreifen.

Dieser Film gehört für mich neben den 38 KAMMERN mit zu den schönsten historischen Martial-Arts - Bootcampfilmen. Eine Fülle origineller Ideen finden sich hier, und oft ist die Pointe die, daß angesichts der unwürdigen Dienste, zu denen die Aspiranten verdonnert sind, man zunächst nicht erahnen kann, wozu das gut sein soll. Später zeigt sich aber die Schläue der erfahrenen Mönche, die den Schülern gerade mit ihren primitiven Aufgaben die Grundlagen zu höchster Technikperfektion verhelfen -und dabei über die Demut noch ein wenig Respekt einflößen können. Ein überproportional langer Schlußkampf zieht das Ende etwas in die Länge, was aber den positiven Eindruck kaum schmälern kann.

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