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** CLOSED NOTE ** MASAHISTA ** LOST IN THE MOUNTAINS ** GHOST STORY OF THE SNOW WITCH ** LITTLE CHEUNG ** VIOLENT COP **
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Mittwoch, 14. Dezember 2011
Confessions / Geständnisse / Kokuhaku (Tetsuya Nakashima, Japan 2010)
Die Lehrerin Yuko Moriguchi (Takako Matsu) verkündet ihrer Klasse, dass sie den Lehrberuf aufgeben wird. Grund sei der Tod ihrer vierjährigen Tochter Manami, welcher, und dies ist nur die erste einer ganzen Reihe von atemraubenden Enthüllungen, von zwei Schülern dieser Klasse herbeigeführt worden sei. Da aber das Alter der Schüler sie vor dem Strafgesetz schütze, habe sie HIV-infiziertes Blut ihres kürzlich verstorbenen Gatten in die Milch der Schüler injiziert.
Ein japanischer Rachethriller mit fantastischen Bildern und einer verschachtelten Struktur, der sich aber allzu sehr auf seine Bildästhetik konzentriert und seine Figuren vergisst. Meine Kritik bei den sagenhaften HARD SENSATIONS.
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Micha, aus meiner Sicht geht deine Kritik fehl. Nakashimas Filme (jedenfalls die 4, die ich von ihm kenne) sind allesamt hochgradig ästhetisierte Parabeln. Zu diesen Parabeln gehören einerseits eher schematisch gehaltene Charaktere und andererseits eine ausgefeilte, extrem detailverliebte Bildsprache - eigentlich sollte man eher von einem visuell-atmosphärischen Gesamtkonzept sprechen. In diesen Parabeln geht es immer um die verzweifelte Suche nach Sinn im Leben, der verkörpert wird durch Liebe und Freundschaft. Welche unterschiedlichen Herangehensweisen Nakashima dabei wählt, finde ich von Film zu Film immer faszinierender.
AntwortenLöschenHi Klaus, das scheint einleuchtend. Ich kenne nun erst zwei Filme von ihm, kann also den größeren Horizont noch nicht so erfassen. Mir ging es, im Detail, auch vor allem ja darum, auf die Diskrepanz zwischen der monologischen Eröffnung und dem dann anschließenden Film offenzulegen - der mM ja auch ein inhaltliches Problem darstellt. Also letztlich, dass der Film in sich selbst nicht schlüssig ist. Aber ich mag mich irren, und werde das mit einer baldigen erneuten Sichtung überprüfen. Noch ein Nachklapp: das Finale scheint mir dennoch überzogen, und ich frage mich schon, was der Film eigentlich aussagen will und welches Menschenbild er transportiert.
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