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Thilagar (B. Perumal Pillai, Indien 2015)

Die beiden Familien von Bose Pandian und Ugren Pandian sind schon lange verfeindet. Die Liebe zwischen zweier ihrer Kinder kann den Graben tragischerweise auch nicht überbrücken, ganz im Gegenteil: nach dem Mord an Bose eskaliert die Situation vollkommen und über Jahre hinweg wird nur noch mit Macheten kommuniziert. Das Haus kann keiner mehr verlassen ohne über die Schulter zu blicken. Vor allem als der nur noch vom Hass sich nährende Ugren seine drei Söhne verliert, ist mit Frieden überhaupt nicht mehr zu rechnen. Die Polizei, Recht und Gesetz kommen in diesem Film, in dem alle Macht bei den Clan-Ältesten liegt, quasi überhaupt nicht vor. Die dürfen am Ende nur die Leichen wegräumen. Da das ein bejammernswerter Zustand ist, wird dem Zuschauer im Abspann auch noch eins mit der Moralkeule übergezogen. Ein Voice-Over-Kommentar spricht sich ganz deutlich gegen den Hass und für die Nächstenliebe aus, nur so könne Frieden entstehen, eben durch die Vergebung von Schuld. Rache mache alles...