Der von viellfachen europäischen Institutionen geförderte zweite Spielfilm der jungen chinesischen Schriftstellerin Xiaolu Guo, die seit mehreren Jahren in London lebt (wie die Exilantin in ihrem Debutfilm SHE, A CHINESE ), ist eine Groteske auf das Heimatland. Vielleicht hat die Distanz ihren Blick geschärft, wie Anke Sterneborg in der Süddeutschen Zeitung vermutet, das mag sein - zumindest ist ihr Film souveränerweise auch zärtlich in seiner Darstellung des Schreckens. Jedoch wird der Eindruck insgesamt etwas getrübt durch die schon zum Stilmittel ausgebauten Hinwendung zur kuriosen Miniatur einer Miranda July-esken Art und Weise. UFO IN HER EYES ist manchmal einfach etwas penetrant. Darüber hinaus ist das Schicksal der Bäuerin Kwok Yun, Mitte 30 und immer noch unverheiratet, eine berührende Studie chinesischen Lebens in der Provinz zwischen Tradition und Moderne. Gedreht irgendwo im Süden, wohl in der Nähe des pittoresken Provinzstädtchens Guilin, hat diese einfache Frau eine...
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