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Yi Yi / A One and a Two (Edward Yang, Taiwan 2000)

Für eine eigentlich ganz normale Mittelstandsfamilie in Taipeh gerät das Leben aus den Fugen. Die Großmutter fällt ins Koma und muß fortan gepflegt werden, was die Mutter in eine Sinnkrise stürzt. Der Vater begegnet auf der Hochzeit seines Freundes und Geschäftspartners seiner ersten großen (Jugend-)Liebe wieder, was in ihm Gefühle hochspült, die er schon längst vergessen hatte. Die beiden Kinder haben dabei noch ihre ganz eigenen Probleme - der achtjährige Sohn wird ständig von den Mädchen seiner Klasse gehänselt und verbringt viel Zeit alleine, da alle mit sich selbst beschäftigt sind. Die Tochter erfährt beinahe, wie es ist, sich zu verlieben, aber das Leben scheint doch nicht so zu sein, wie man es sich erträumt. In knapp drei Stunden präsentiert uns Yang diese Familiengeschichte, die sich vor allem durch die moderne Großstadtproblematik der Haltlosigkeit aller Beteiligten auszeichnet. So betont der Vater mehrfach, dass im Leben niemals etwas sicher sei. Der Sohn begegenet den Unwä...