Die Japaner mit ihrem Faible für deliziöses Gebäck - ähnlich wie beim Sushi wird hier mit ebensoviel Sorgfalt vorgegangen, um die allerbeste Qualitätsstufe zu erreichen und die optisch erstaunlichsten Kreationen zu erschaffen. Es sind kleine Kunstwerke, die man essen kann, und das lässt man sich dann auch was kosten. Yoshirio Fukagawa erzählt in Patisserie Coin de Rue eigentlich zwei recht ähnliche, parallele Geschichten. Denn beide Hauptfiguren müssen emotionales Gepäck aus der Vergangenheit hinter sich lassen, um für Neues aufgeschlossen zu sein. Bei der jugendlichen Natsume, gespielt mit burschikoser Respektlosigkeit von Yu Aoi, ist es der Freund, den sie eigentlich heiraten wollte - dieser hat sich nach Tokyo abgesetzt. Also reist sie ihm kurzerhand hinterher, verlässt das südliche Kagoshima für die Großstadt. Die Spur führt ins Coin de Rue, wo er allerdings schon nicht mehr arbeitet. Der Leistungsdruck war zuviel für den Träumer - oder vielleicht war auch Mariko Schuld (ganz...
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