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Posts mit dem Label "Brillante Mendoza" werden angezeigt.

Captive (Brillante Mendoza, Philippinen 2012)

In Brillante Mendozas diesjährigem Berlinale-Wettbewerbsbeitrag wird eine Gruppe Touristen auf den Philippinen von der islamistischen Terrororganisation Abu Sajaf entführt und monatelang in einer Odyssee durch den Dschungel getrieben. Ihr Ziel ist es freilich, Lösegeld zu erpressen - was sich im Falle einiger Geiseln als schwierig erweist, etwa wenn kein privates Vermögen zur Verfügung steht. Denn die Regierungen der jeweiligen Länder der Entführten tun wenig bis nichts und verschanzen sich hinter ihrer problematischen Position, mit Terroristen nicht zu verhandeln. Insbesondere eine Entwicklungshelferin ist davon betroffen (Isabelle Huppert), die so auf keinerlei Freilassung hoffen kann. Mendoza spielt u.a. verschiedene Formen des Stockholm-Syndroms durch, um die komplexen emotionalen Verästelungen innerhalb der Gruppe darzustellen; wodurch es schließlich zu der absurden Situation kommt, in der ein endlich freigelassenes Opfer nicht gehen will, da es sich in einen Entführer verliebt h...

Serbis (Brillante Mendoza, Philippinen 2009)

Da mir nichts Originelles einfällt, zitiere ich mal Silvia Szymanski auf Facebook, die meinen Text bei Hard Sensations empfiehlt: Nach seinem fantastisch dunklen Debut Masahista erzählt der philippinische Regisseur Mendoza nun die Geschichte einer Familie, die in einer Kleinstadt ein chaotisches, vom Lärm und Leben der Straßen durchdrungenes Pornokino namens „Family“ betreibt. Klingt sehr aufregend, was Michael Schleeh darüber schreibt. Das freut mich natürlich. Please click * here *.

Masahista / The Masseur (Brillante Mendoza, Philippinen 2005)

Brillante Mendozas erste Spielfilmregie verortet ihn sogleich im Independentkosmos des modernen philippinischen, cineastischen Undergrounds. Geringe Budgets und die Digitalkamera eröffnen jungen Filmemachern die Möglichkeit, nicht nur jenseits einer etablierten Filmindustrie, sondern so gut wie jenseits jeder filmischen Szene aktiv zu werden. Ein Status, der sich auch in der Verfügbarkeit der Filme zeigt. So sind die Filme von Brillante Mendoza, Lav Diaz, Raya Martin, KHAVN de la Cruz u. a. nur in Ausnahmefällen auf DVD greifbar (wenn, dann sowieso nur weltweit), oder sie sind mit etwas Glück auf engagierten Retrospektiven und Filmfestivals zu sehen. Im Falle KHAVNs übrigens durchaus auch auf youtube, selbst eingestellt vom Regisseur. Die Filme eint neben den o. g. Kriterien ein Hang zum ästhetischen Radikalismus in Kombination mit einem Blick auf gesellschaftliche Mißstände, welcher gerne mal als "neorealistischer" italienischer Prägung oder als einer im Geiste des "Cin...