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Posts mit dem Label "Daihachi Yoshida" werden angezeigt.

The Kirishima Thing (Daihachi Yoshida, Japan 2012)

Es hat mich zunächst verwundert, wie erstaunlich viele positive Kommentare man im Netz zu diesem Film finden kann: wie authentisch er den japanischen Schulalltag abbilde, wie verstanden sich viele von diesem Film fühlen. Identifikationsangebote liefert THE KIRISHIMA THING tatsächlich zuhauf, entsprechend groß ist das Figurenarsenal. Man muss sich zurecht finden in zwei Gruppen Jungs (dem Volleyballclub und dem Filmclub), sowie einer Gruppe Mädchen um die schöne Lisa, die wiederum mit dem Volleyballstar Kirishima zusammen ist (und auch vorher schon mal, psst!, einen Freund hatte). Die Pointe des Films ist nun die, dass besagter Kirishima, um den sich alles zu drehen scheint, verschwunden ist - und überhaupt nicht im Film auftaucht. Er ist ein klassischer MacGuffin. Auch die Gründe, weshalb er verschwunden ist, bieten viel Anlass zu Spekulationen, doch keiner weiß genaues, selbst Lisa nicht. Doch der Alltag geht weiter, Schule und Clubs von früh bis spät, und wie die Figuren ...

Funuke - Show some Love, you Losers! / Funuke domo, kanashimi no ai wo misero (Daihachi Yoshida, Japan 2007)

Eine Familie auf dem Land sehen wir hier, eine, die auch ordentlich Düsenantrieb besitzt: der Film beginnt mit einem Crash. Da ein LKW fatalerweise einer auf die Straße laufenden schwarzen Katze ausweicht, werden die Eltern überfahren. Da kommt die ältere Schwester, ein glück- und talentloses Schauspielsternchen aus Tokyo nach Hause, da sie kein Geld mehr für ihren Schauspielunterricht geschickt bekommt. Ihre kleine Schwester, eine heimliche Mangazeichnerin mit einem Asthmaproblem und ihr älterer Stiefbruder (der seine Ehefrau mißbraucht) erwarten sie mit gemischten Gefühlen: denn hier hat jeder seine Leiche im Keller. Und so dreht der Film bald auf Hochtouren, wenn die egomane Schwester die ländliche Ruhe durcheinander zu wirbeln beginnt... Yoshida gelingt es ausgezeichnet, einen zugleich ruhigen und hysterischen, einen traurigen und fröhlichen, einen liebenswerten und spannenden Film zu gestalten. Auch ein großes Lob gebührt den überzeugenden Schauspielern, vor allem den Protagoni...