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Ichi (Fumihiko Sori, Japan 2008)

Eine blinde Schwertkämpferin (Haruka Ayase) hilft einem unbeholfenen Samurai bei einem Angriff mehrerer Gauner aus der Patsche. Der rivalisierende Clan hält ihn daraufhin für einen Helden und stellt ihn als Bodyguard an, doch stellt sich heraus, daß er unfähig ist, sein Schwert zu ziehen. Dies wird durch eine psychische Blockade verhindert, deren Ursprung in der Kindheit liegt. Doch die blinde Samurette ist nicht weit, denn nach und nach hat sich auch ihr Herz für ihn entflammt. Es wird viel zitiert in diese Film - unzählige Szenen kennt man aus den klassischen und modernen Samuraifilmen. Das ist zunächst ganz spannend, spart der Film doch auch nicht mit überzeichneten Charakteren, die ihn in Richtung Groteske rücken. Mit zunehmender Laufzeit entdeckt der Film allerdings seinen Hang zur poetischen Langsamkeit und kann nur mit Mühe seine überlange, zweistündige Laufzeit beenden. Auch immer deutlicher werden große Schwächen im Rhythmus, die ihn mehrfach ausbremsen, sodaß man teils scho...