Das Debut des koreanischen Regisseurs Kim Hwi verfolgt eine nur mäßig interessante Prämisse: was wäre, wenn in d(ein)er Nachbarschaft ein Serienmörder leben würde? Und auch wer der Übeltäter ist, weiß der Zuschauer folgerichtig schon von Beginn des Filmes an. Der Thriller lebt also nicht davon, wovon der klassische Kriminalroman seinen Stoff bekommt: dass eine Tat aufgeklärt und der unbekannte Täter gefasst wird. Ganz im Gegenteil: in THE NEIGHBORS sind diese Fakten bekannt. Hier geht es nun darum, weshalb der Täter so lange nicht überführt wird, obwohl alle merken, dass mit dieser Person etwas nicht stimmt. Mit jemandem, der mitten in der Gemeinschaft eines Appartmentkomplexes lebt. Obiges Plakat spricht also Bände - nicht umsonst ist der Täter inmitten der anderen Charaktere abgebildet. Womit der Regisseur natürlich einen Allgemeinplatz in Szene setzt, etwas, worüber in jedem Revolverblatt und jeder Enthüllungssendung im TV kollektiv der Kopf vor Entrüstung geschüttelt w...
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