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Posts mit dem Label "Filmgazette" werden angezeigt.

Shaandaar - Schlaflos verliebt (Vikas Bahl, Indien 2015)

Liebeswirren im Prinzregentensaal Es ist eine Geschichte der Irrungen und Wirrungen, dabei eine leider allzu profane. Es geht - mal wieder - um eine Hochzeit: Die Königskinder zweier indischer Unternehmerdynastien sollen miteinander verheiratet werden. Das Dumme ist nur: Sie ist ihm zu dick, er ist ihr zu doof. Was sie an Pfunden zuviel hat, ist er an Gehirnzellen zu schlank. Darüber kann auch nicht der Sixpack hinwegtäuschen, den er den gesamten Film über ausstellt. Oder besser: Six-and-a-half-Pack, wie er einmal stolz im Film meint, da es der Hedonist nun geschafft habe, noch eine weitere halbe Muskelrolle seinem gestählten Körper anzutrainieren. Der Vater ist nicht weniger debil: Stets fuchtelt er mit einem goldenen Revolver umher und reißt generell wichtigtuerisch die Klappe auf. Und so überzogen das nun scheint, so ist es auch. Man fühlt sich wie in einem Zirkus, bei dem überall Manege ist. Alles Pailletten und immer Ramtamtam. Oder wie in Downton Abbey, St...

Back to 1942 / Empire of War - Der letzte Widerstand (Feng Xiaogang, China 2012)

Feng Xiaogang ist der Mann fürs große Kino in China. Schon AFTERSHOCK [ Kritik / DVD ] konnte und wollte mit seinen opulent angelegten epischen Bildern der Zerstörung überwältigen und zugleich mit Hilfe einer parallelen Liebegeschichte das Herz des Zuschauers rühren. Die menschlichen Bedürfnisse treten indes in "Back to 1942", so der internationale Titel, unter dem dieser Historienfilm gemeinhin geläufig ist, in den Hintergrund. Zwangsläufig, freilich, denn hier haben wir es mit einem recht eindringlichen Flüchtlingsdrama zu tun, in dem sich Millionen Menschen zu Zeiten des zweiten Sino-Japanischen Krieges in der Provinz Henan aufgrund einer sich rapide ausweitenden Hungersnot in Bewegung setzen und gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen. Doch der Hunger holt sie ein, bald sind Nahrungsmittel die einzige Währung, die zählt. Für Gefühle ist in einem solchen Leben kein Platz... Der Film, der in mehreren Kategorien für die chinesischen Academy Awards, den Gol...

Tetsuo: The Bullet Man (Shinya Tsukamoto, Japan 2009)

Der biomechanoide Mensch-Maschinenschreck ist diesmal ein Familienvater mit Rachegelüsten. Meine Filmkritik ist leider nicht allzu positiv ausgefallen. Aber lest selber nach, hier in der Filmgazette .

Aftershock (Feng Xiaogang, China 2010)

Ein Film voll gewaltiger Erdbeben und familiärer Tragödien - Feng Xiaogang (WORLD WITHOUT THIEVES, THE BANQUET, ASSEMBLY) inszeniert ein Blockbuster-Ereignis, wie es durchschnittlicher nicht sein kann. Immerhin, dem Publikum gefällt's. Meine Kritik mit dem Titel Bebende Herzen, bebende Welt findet ihr in der filmgazette .

Naokos Lächeln / Noruwei no mori (Tran Anh Hung, Japan 2010)

Haruki Murakamis Roman ist weithin bekannt. Nun hat der vietnamesische CYCLO-Regisseur Tran Anh Hung eine Verfilmung des Textes abgeliefert, die vor allem in ihren Bildern schwelgt.. und sonst leider recht wenig überzeugt. Meine Kritik findet ihr hier bei der Filmgazette mit dem Titel Revolte der Körper .