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Posts mit dem Label "Tokuzo Tanaka" werden angezeigt.

Zatoichi: The Fugitive / Zatôichi kyôjô-tabi (Tokuzo Tanaka, Japan 1963)

Nachdem Ichi (Shintaro Katsu) einen jungen Samurai tötete, der ihn unvermittelt auf einer Landstraße angegriffen hatte, erfährt er, dass auf seinen Kopf ein Preisgeld ausgesetzt ist. Dass der junge Mann aus Geldnot gehandelt hat, rührt den legendären blinden Masseur, worauf er dessen Mutter im nahegelegenen Ort aufsucht. Sie ist eine Yakuza, die Ichi nicht glauben will, dass die 10 Ryo, die sie von ihm ausgehändigt bekommt, von ihrem Sohn stammen. Tun sie auch nicht, aber wir erinnern uns nun natürlich, wie groß das Herz des Protagonisten ist. Im Ort selbst findet eine Ringkampf-Veranstaltung statt und Ichi lässt es sich nicht nehmen, selbst mitzumachen. Er besiegt nacheinander alle Kämpfer, die jedoch dummerweise zu einer der beiden ansässigen Yakuza-Banden gehören. Welche sich nun freilich düpiert fühlt. Das Preisgeld auf Ichis Kopf wird erhöht. In einem Gasthof kommt er unter und trifft dort auf seine ehemalige Liebe Tane (Masayo Banri, die wir schon aus den ersten beiden Teile...

Ghost Story of the Snow Witch / Kaidan Yuki Jorou (Tokuzo Tanaka, Japan 1968)

Der 2007 verstorbene Tanaka ist wohl am ehesten für seine ZATOICHI-Beiträge und seine grimmigen Samurai-Filme SLEEPY EYES OF DEATH, sowie THE BETRAYAL (über den ich hier schon etwas geschrieben habe ) bekannt. Wie schon in BETRAYAL überzeugt auch diese Geistergeschichte durch ihre unglaublich dichte Atmosphäre und die enorm gelungenen Bilder. Die musikalische Untermalung durch Akira Ifukube trägt da enorm viel bei - es ist schlicht ein Geniestreich, wie hier zusammengewirkt wird. Die Liebe zwischen einem Skulpurenbildhauer und einer unbekannten Frau, die urplötzlich in seinem Dorf auftaucht, nimmt familiäre Formen an, als sie sich ihre Liebe gestehen. Dabei hätte Yosaku sich nicht von der Schönheit Yukis blenden lassen sollen - die Ähnlichkeit zur Snow Woman, zur Schneehexe, die in den Wäldern ihr Unwesen treibt, ist offensichtlich. Bei ihrem fesselnden Anblick, so die Legende, erstarren die Menschen zu Eis. Doch davon will Yosaku nichts wissen. Auch der korrupte Stadtvorsteher, d...

The Betrayal / Daisatsujin orochi (Tokuzo Tanaka, Japan 1966)

Herr Tanaka soll ja auch immer wieder einen ungemeinen Trash fabriziert haben; etwa mit THE GIRL WITH THE BAMBOO LEAVES (1969), in dem die Heldin gestandene Samurai mit entgegengepeitschten, scharfkantigen Bambusblättern zerschneidet. Denn: was sind schon geschmiedete Schwerter gegen Bambusblätter! Nun denn, THE BETRAYAL ist Chambara auf ernst, und jedenfalls: enorm gelungen. Raizo Ichikawa spielt einen noch jungen, etwas naiven, Samurai kurz vor der Heirat, der dummerweise die Schuld einer Tötung auf sich nimmt um die Ehre des Clans zu retten. Er geht also stellvertretend ins Exil - der wahre Schurke ist der Sohn des Clanbosses - mit der Aussicht, in einem Jahr zurückkehren zu können, und seine Geliebte (Shiho Fujimura) zu trauen. Da hat er sich ordentlich geschnitten (!.., ja ja), denn letztendlich wird er gejagt und für immer ein Gejagter bleiben; die Turns und Twists werde ich nicht verraten, aber sie sind ungeheuerlich. Das Finale ist ein besonderer Augenschmaus: denn das, ja d...