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Mr. Sokrates (Jin-won Choi, Südkorea 2005)


Beknackte, anspruchslose Teenie-Gangsterkomödie, die sich ausschließlich mit der Wiederholung von Genrestandards begnügt. Sehr schlimm ist die Schauspielerei der Hauptfigur, deren Wandlung vom Ganoven zum Polizisten einer Läuterung gleichen soll, die im Film aber nur doof behauptet wird; leider ist diese Wandlung dermaßen flach und unglaubwürdig begründet, sodaß man der Handlung halt folgt, aber jeden Glauben an sie verloren hat. Billigste Schiene.
Gegen Ende gesellt sich noch ein schlimmer reaktionärer Ton hinzu, so im Sinne das Gesetz ist das Gesetzt und das ist gut, bzw. willst du lieber als Dieb auf der falschen Seite oder als Polizist auf der richtigen sterben, usw. Da läuft einem der eine oder andere Schauer über den Rücken.

Vom Style her ist alles natürlich wieder koreamäßig völlig gelackt. Sogar die Gefängniszelle hat einen besseren Parkettboden als ich hier zuhause. Da geht man doch gern in den Knast! Kommst du mit?

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Abschied

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