Nun habe ich mich endlich dazu durchgerungen, ein eigenes Blog zu betreuen. Worum geht's? Nun, ganz einfach: um JAPANISCHE FILME. Die haben es mir seit einigen Jahren besonders angetan, neue Perspektiven auf Kino eröffnet. Wie das passiert ist, das werde ich beizeiten mal in einem eigenen Post erzählen. Und damit es nicht zu langweilig wird, werde ich natürlich auch Filme anderer asiatischer Länder berücksichtigen, also HongKong, China, Thailand, Taiwan, Korea, usw. Einzig Indien hat bei mir keine große Chance - aber für Bollywood gibt es ja mittlerweile genug Adressen. Meine Filmreviews werden -hoffentlich- mindestens 2 mal pro Woche aktualisiert. Damit sollte es also immer genug Neues hier geben. Viel Spaß!
Mitte der 80er kommt der junge Yonosuke nach Tokyo um dort zu studieren. Er ist eine ziemlich schräge Gestalt: groß gewachsen, Wuschelhaare, er hat einen ungewöhnlichen Humor und hat einen einnehmend, offenen Charakter. Einer der zugleich irgendwie schräg ist, rausfällt. 16 Jahre später erinnern sich verschiedene Personen, die alle seine Bekanntschaft gemacht hatten, an ihn, und in übergangslos montierten Rückblicken findet der Film - durch seine unterschiedlichen Perspektiven - neue Blickwinkel auf die Person Yonosukes. Hierfür gibt es auch einen Anlaß, der teilt sich aber erst ganz am Ende des Films mit. Dieser Film, eigentlich eine coming-of-age-Geschichte, ist voller origineller Einfälle, von lautem und leisem Witz, immer durchzogen von einer Spur Ironie und Humor. A STORY OF YONOSUKE ist trotz seiner 160 Minuten extrem kurzweilig, und hat eine völlig ungewöhnliche Narration. Beim ersten Einschub eines sozusagen "zukünftigen Flashbacks", denn die Zeit der Haupthan...