Nun habe ich mich endlich dazu durchgerungen, ein eigenes Blog zu betreuen. Worum geht's? Nun, ganz einfach: um JAPANISCHE FILME. Die haben es mir seit einigen Jahren besonders angetan, neue Perspektiven auf Kino eröffnet. Wie das passiert ist, das werde ich beizeiten mal in einem eigenen Post erzählen. Und damit es nicht zu langweilig wird, werde ich natürlich auch Filme anderer asiatischer Länder berücksichtigen, also HongKong, China, Thailand, Taiwan, Korea, usw. Einzig Indien hat bei mir keine große Chance - aber für Bollywood gibt es ja mittlerweile genug Adressen. Meine Filmreviews werden -hoffentlich- mindestens 2 mal pro Woche aktualisiert. Damit sollte es also immer genug Neues hier geben. Viel Spaß!
Der gut situierte Geschäftsmann Kyohei (Eitaro Ozawa) führt in seiner Freizeit einen elitären Herrenclub, in dem nur ausgewählte Gäste Zutritt haben. Eines abends steht ein besonderes Highlight an: die bekannt-berüchtigte Sängerin Ryuko Fujio (Akihiko Maruyama), die perfekte Personifikation einer exotischen Femme Fatale, ist zu Gast, und weiß in wenigen Momenten und mit nur einem Lied die Herren des Clubs zu betören. Da stürmt urplötzlich ein verzweifelter Geschäftsmann herein, stürzt sich auf Ryuko und fleht um ihre Liebe, bettelt um ihre Rückkehr, droht sich umzubringen. Alle sind schockiert: doch die Zeichen sind gesetzt. Hinter dieser seltsamen Frau verbirgt sich ein Geheimnis, und Kyohei selbst, erfolgreich und verheiratet mit einer liebenden Gattin, verfällt der exzentrischen Unbekannten. Fukasaku gelingt mit BLACK ROSE MANSION ein echter Augenschmaus, der sich recht eindeutig bei Film Noir-Motiven bedient. Stilistisch aber gleicht er einem bis ins Psychedelische reichende ...