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The Drug Addicts / Xi du zhe (David Chiang, HK 1974)



Als der Drogendealer Kuan seinen besten Freund auf turkey in der Gosse wiederfindet, sperrt er ihn in einen Schuppen ein und zwingt ihm den Entzug auf - und rettet ihm damit sein Leben. Dies stürzt ihn zwangsläufig in tiefere moralische Konflikte und auch die lokale Polizei bedrängt ihn, auszusteigen. Helfen soll ihm Kuan, der nun wieder als Kung Fu-Ausbilder tätig ist. Klar, das Drogensyndikat ist not amused...



David Chiangs erster Film als Regisseur zeichnet sich durch eine deutlich sichtbar in den 70ern angelegte Bildästhetik aus, in der viel durch das Licht und die Farbgebung erreicht wird. Strenge Kompositionen in sattem grün und rot wechseln mit kaum ausgeleuchteten Nachtszenen, in denen Kämpfe, die Jagd nach Drogen oder ein Entzug stattfindet. Zudem gesellt sich eine recht einstellungsreduzierte Kamera - da wird lieber geschwenkt und gezoomt, als nochmal eine neue Position eingerichtet und geschnitten. Von der Handlungs- und Spannungsseite her beginnt er recht stark. Leider aber dümpelt der Film im mittleren Drittel ziemlich vor sich her und kann erst am Ende wieder durch die Kämpfe Boden gut machen, sodaß man schon ziemlich Sitzfleisch mitbringen muß.



Von der Handlungsseite eher mau und moralisch, bildästhetisch aber hat der Film durchaus seine Verdienste. Produziert hat Chang Cheh unter den Shaw Brothers.

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Abschied

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Mad World - Hong Kong's entry for the foreign language Oscar (Wong Chun, 2016)

Wong Chun's debut feature film is not really part of the Hong Kong International Film Festival , but one I did see during my stay here at Mongkok's Broadway Circuit outlet as a regular screening on a sunday morning. It's a quiet and atmospheric film that is quite beautifully shot and extremely well acted by Eric Tsang (kudos!) and Shawn Yue, his son suffering from bipolar disease. It's a film about fatherhood and responsibilities, about getting old in financially difficult times. They both live in a shared flat with three other parties. No one seems to be able to pay rent anymore in Hong Kong. It's really depressing. Mad World is definitely worth watching, as it has been screened in Busan and in Toronto. It got mixed reviews overall, but I really don't understand why. There are no loose ends, the plot is fragmented with flashbacks to family history, but that always makes sense and adds to the depth of the characters. I really liked it and...