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Sector 7 / 7 gwanggu (Kim Ji-hun, Südkorea 2011)


Auf der Ölbohrplattform ist der Teufel los! Als ob die Stimmung nicht schon schlimm genug wäre - man findet im besagten Sector 7 einfach kein Öl - so schleppt man sich auch noch ungeheure Tiefsee-Schleimmonster ein, die sich rasant vermehren. Zunächst noch ganz putzig, als kleine Glitzerquappen, werden sie überfallartig zu lebensbedrohlichen Gegenern, die in einer Mischung aus Octalus und Alien die Mannschaft rasant dezimieren.


SECTOR 7 ist gerade heraus gesagt: ganz primitiver Monsterspass, der mit der nötigen dumpfen Einstellung rezipientenseitig einige Laune machen kann. Rasant inszenieren können die Koreaner ja, und so finden neben den üblichen Keilereien auch Motorradrennen über die Plattform statt, dann Tiefsee-Tauchspektakel, und freilich gibt es auch wunderbar spektakuläre ölverschmierte Reparaturarbeiten von Tanktop-bekleideten Schönheiten an überdimensionalen Bohrmeißeln zu bestaunen.



Ahn Sung-ki gibt den räsonablen Altherrensouverän; die immer bekannter werdende Ha Ji-won aus PHONE, SEX IS ZERO, und dem Katastrophenfilm HAEUNDAE spielt die engagierte Tanktop-Frau, die auch kräftig zuschlagen kann - außerdem gibt es noch einen debilen Irren und eine Wissenschaftlerin. Alle anderen Charaktere habe ich nach einer Woche bereits vollständig vergessen. Ich vermute, die waren alle Monsterbait. Und so ist SECTOR 7 freilich kein Darstellerfilm, hat kaum eine erwähnenswerte Plotentwicklung (hier ist sowieso alles zusammengeklaut), noch so etwas wie eine Figurenentwicklung. SECTOR 7 ist für "ernsthafte" Kinogänger der leibhaftig gewordene Alptraum und an Unbedeutsamkeit wohl kaum zu überbieten. Obwohl, halt! Er ist der erste koreanische Film in 3D. Nur für's Notizbuch.

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