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Kung Fu from Beyond the Grave / Yin ji (Zhao Li, HK 1982)



Wenn die Ananas vom Tische schwebt und sich die Banane erhebt, dann ist die Zeit der Magie gekommen. Anläßlich des Ghost Festival erscheint dem Helden Billy Chong der Geist seines Vaters, der ihn um Rache an seiner Ermordung bittet: Kam Tai Fu sei der Übeltäter, doch muß sich Billy "Willy" noch mit dem "Arschloch-Magier" (Klotz) herumärgern, der mit allerhand hinterhältiger schwarzer Magie ihm selbst nach dem Leben trachtet.

Daß Billys Mission größere Dimensionen anschlägt als die schnöde Rache wird spätestens dann klar, als sich Kam durch die Kräfte der Magie unverwunderbar zu machen trachtet um so noch rücksichtsloser sein grauenhaftes Gewaltregime durchzusetzen. Die Blutsuppe, die Kam zur Desensibilisierung ins Gesicht und auf den Rücken gespuckt werden muß, setzt sich vor allem aus den beiden Herzen jungfräulicher Liebender zusammen, die im Moment des Orgasmus getötet werden und sich justament in diesem Moment von ihrem Lebensmuskel trennen müssen. Der kleine Tod geht im großen auf. Dazu darf der Magier dann böse lachen; aber auch Graf Dracula kommt zu Hilf in übler Situation, doch die hüpfenden Vampire Billy Chongs stehen auf der guten Seite. Open the coffins and awake the dead for the good cause!

Wer's trashig und hilarious mag ist hier richtig - und die Finesse der Martial Arts-Kämpfer ist auch nicht zu verachten. Die Produktionsfirma ist einen Film später pleite gegangen. Schade eigentlich. Tolles Kung Fu-Horror Teil, das!

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Aido: Slave of Love (Susumu Hani, Japan 1969)

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Nippon Connection 2016: Being Good (Mipo O, Japan 2015)

Die koreanisch-stämmige Japanerin Mipo O verbindet in BEING GOOD drei Erzählfäden zu einem Pastiche des alltäglichen Schreckens: versteckte, häusliche Gewalt gegenüber Kindern ist das Thema des engagierten Films. Dass auch in ihrem aktuellen Film die Sozialkritik im Mittelpunkt steht, konnte man sich schon denken, wenn man an ihren Film THE LIGHT SHINES ONLY THERE zurückdenkt, der nicht nur international erfolgreich war (Filmfestivals, Auslands-Oscar-Beitrag 2014), sondern auch auf Platz 1 des jährlichen Filmrankings der renommierten Filmzeitschrift Kinema Junpo landete. Und so denn auch hier: ein Sozialdrama, das emotional vernichtend sich ins Herz des Zuschauers schleicht, ohne dabei in Kitsch abzurutschen oder sich seine Prämisse allzu deutlich auf die Fahne zu schreiben. Es ist ein Film, der an die Substanz geht. Dabei beginnt der Film recht drastisch: schon in den ersten Minuten wird ein kleines Mädchen von der kaltherzigen Mutter im Wohnzimmer verdroschen, dass sie blaue...