Direkt zum Hauptbereich

Bestenlisten 2016

Top Ten 2016 deutsche Kinostarts:

1. Baahubali (S.S. Rajamouli, 2015)
2. The Hateful Eight (Quentin Tarantino, 2015)
3. Toni Erdmann (Maren Ade, 2016)
4, Wild (Nicolette Krebitz, 2016)
5. The Revenant (Alejandro Gonzalez Inarritu, 2015)
6. Cemetery of Splendour (Apichatpong Weerasethakul, 2015)
7. Right Now, Wrong Then (Hong Sang-soo, 2015)
8. Sweet Bean (Naomi Kawase, 2015)
9. The Whispering Star (Sion Sono, 2015)
10. The Assassin (Hou Hsiao-hsien, 2015)


runners up: Paterson ~ Aloys ~ Sully


Top Ten International:

1. Journey to the Shore (Kiyoshi Kurosawa, 2015)
2. Bitter Money (Wang Bing, 2016)
3. The Wailing (Na Hong-jin, 2016)
4. Lowlife Love (Eiji Uchida, 2015)
5. The Mobfathers (Herman Yau, 2016)
6. What a Wondeful Family (Yoji Yamada, 2016)
7. Creepy (Kiyoshi Kurosaw, 2016)
8. Starless Dreams (Mehrdad Oskouei, 2016)
9. Bajirao Mastani (Sanjay Leela Bhansali, 2015)
10. The Mermaid (Stephen Chow, 2016)

runners up: Bone Tomahawk, Being Good, Neerja


Top Ten älterer stuff, first viewing

1. The Middleman (Satyajit Ray, 1976)
2. Susana (Luis Bunuel, 1951)
3. Fusa (Kon Ichikawa, 1991)
4. The Boys from Fengkuei (Hou Hsiao-hsien, 1983)
5. Network (Sidney Lumet, 1976)
6. Withhammer (Otakar Vavra, 1970)
7. Ashes of Time (Wong Kar-wei, 1994)
8. Cross of Iron (Sam Peckinpah, 1977)
9. Dil Se... (Mani Ratnam, 1998)
10. Diary of Yunbogi (Nagisa Oshima, 1965)


Bonusliste: Top Ten Dezember 2016

1. Diary of Yunbogi (Nagisa Oshima, 1965)
2. Women of Tokyo (Yasujiro Ozu, 1933)
3. Firefly Light (Heinosuke Gosho, 1958)
4. In Another Country (Hong Sang-soo, 2012)
5. Pom Poko (Isao Takahata, 1994)
6. Late Chrysanthemums (Mikio Naruse, 1954)
7. Right Now, Wrong Then (Hong Sang-soo, 2015)
8. Dancing Girl (Mikio Naruse, 1951)
9. Sully (Clint Eastwood, 2016)
10. I am a Hero (Shinsuke Sato, 2016)



Michael Schleeh

***

Beliebte Posts aus diesem Blog

The Woman who wanted to Die / Segura magura: shinitai onna (Kôji Wakamatsu, Japan 1970)

Ein wahnsinnig schöner Film von Wakamatsu mit einem etwas verwickelten Plot: in einem tief verschneiten Provinznest verbringt ein beinah schon vermähltes Liebespaar ein paar gemeinsame Tage, doch reist ihnen der ehemalige Geliebte der Frau, ein heißblütiger Student, hinterher. Der befreundet sich, dort angekommen - überraschend und auch sexuell - mit einer älteren, reifen Frau, der Wirtin seines Gasthofes. Diese aber ist die ehemalige Geliebte seines Rivalen, des Mannes seiner Freundin. Damals liebten sich die beiden innig, aber ihre Liebe hatte keine Zukunft. Sie hatten sich dazu entschieden, den Doppelselbstmord aus Liebe   durchzuführen, was aber an der Willensstärke des Mannes gescheitert war, der sich, nachdem er die Frau mit einem Schwerthieb niedergestreckt hatte, nicht selbst töten konnte. Fortan quälte ihn die Gewissheit, seine große Liebe emordet zu haben, aber selbst zu feige gewesen zu sein. Die Frau jedoch überlebte schwerverletzt, zu einem Leben im Leid fern des Ge...

Wenn Kunst und Qual und Lust zusammen kommen ~ IREZUMI - The Spirit of Tattoo (Yoichi Takabayashi, Japan, 1982)

  Yuki no hana , Blumen des Schnees sind es, die auf perfekte Haut tätowiert werden; Abbildungen, die besonders gelingen, wenn beim Akt des Stechens die körperliche Ekstase einhergeht. In diesem Erotik-Drama, das die Kunst des Tätowierens vor allem auf seinen spirituellen Überbau hin abklopft, gerät das Leben einer Frau aus den Fugen. Die Erfahrungen, die sie macht, verändern sie über die Zeit völlig und so weiß am Anfang niemand, wo das enden wird - jedenfalls nicht dort, wo es die dominante Männergesellschaft vorgesehen hatte. Im Hintergrund lauert aber ein größeres Drama, das sich später enthüllt - und auch hier ist das Motiv der Schneeflocke zentral.  Hideo Fujii, ehemals Technik-Assistent bei Hideo Gosha und Nagisa Oshima ist Kameramann bei Yoichi Takabayashis IREZUMI (aus dem Jahr 1982 - nicht mit dem gleichnamigen Film von Yasuzo Masumura verwechseln), ist in IREZUMI für die Kamera verantwortlich. Die Bilder sind gelungen in ihrem manchmal etwas biederen Vers...

Abschied

Micha hat diesen Blog fast 15 Jahre mit großer Leidenschaft geführt. Seine Liebe zum asiatischen Kino hat ihn in dieser Zeit in Kontakt mit ganz unterschiedlichen Menschen gebracht. Viele von euch waren ihm, wenn auch nicht räumlich, so doch gedanklich und emotional sehr nah. Jetzt ist er am 30.12.2021 zuhause in Bonn gestorben. Ich habe mich entschlossen, Michas Schneeland-Blog auch in Zukunft nicht offline zu stellen. So können Interessierte weiterhin all die klugen, detailgenauen und begeisternden Gedanken zum asiatischen Kino nachlesen, die er über die Jahre festgehalten hat.  Neben seinem Blog hatte Micha 2021 noch ein neues Projekt aufgenommen: Gemeinsam mit der Videokünstlerin Sandra Ehlen und Thomas Laufersweiler von SchönerDenken hatte er begonnen, in einem Podcast das filmische Werk von Keisuke Kinoshita zu besprechen. 25 Beiträge sind so bis zu Michas Tod im Dezember noch entstanden. Alle zwei Wochen erscheint nun eine Folge dieser Kinoshita-Reihe. V ielleicht eine sc...