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Rashomon (Akira Kurosawa, Japan 1950)

Zu RASHOMON, einem der unbestrittenen Meisterwerke der Filmgeschichte, ist bereits soviel geschrieben worden, dass ich mich da gerne etwas zurückhalten möchte. Glaube sowieso, da nichts Neues beitragen zu können, was nicht bereits woanders besser formuliert worden wäre. Um aber nicht ganz auf einen Eintrag zu verzichten (und vielleicht den einen oder anderen - der ihn noch nicht kennt - davon zu überzeugen, sich den Film anzusehen), möchte ich hier aus den ersten 10 Minuten eine Reihe von Screenshots zeigen, die einen Einblick in die visuelle Schönheit des Filmes vermitteln könnten - jenseits all der Bilder, die in immergleicher Folge im Netz und sonstwo publiziert werden.







Nun folgen zwei Serien, in der die Kamerabewegung nachvollzogen wird. In der ersten aus einer ganz ungewöhnlichen Perspektive, bei der man sich beinah den Hals verrenkt, und die scheinbar so gar nicht auf den Bildausschnitt achtet. Kurosawa ínteressiert hier die Bewegung, das stetig tiefere Eindringen in den Wald:

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Insbesondere die zweite Sequenz ist atemberaubend schön, in der die Kamera in einer Fahrt von links nach rechts den Weg des Holzfällers kreuzt, sich einmal entgegen der Bewegungsrichtung um sich selbst dreht und dabei beinah mit Takashi Shimura zusammenstößt:
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Außerdem möchte ich die Erzählungen Ryūnosuke Akutagawas empfehlen, erschienen auf deutsch im Luchterhand-Verlag, die die literarische Vorlage zum Film bilden. Wunderbare Texte zwischen klassischer Eleganz und Edogawa Rampo-eskem skurril-Horror.

Kommentare

  1. Wunderschöne Screenshots, die einen Einblick in das überwältigende Meisterwerk, das sogar ich kenne, vermitteln. Dennoch hätte ich mir von dir auch noch eine "Besprechung" gewünscht. Ich halte es in dieser Hinsicht mit Kleist und vertraue auf die "allmähliche Verfertigung der Gedanken" - hier: beim Schreiben. Und plötzlich fliesst aus der Tastatur etwas, was doch nie zuvor geschrieben wurde.

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  2. Ich danke Dir. Und kann Dir versichern, dass ich mich sehr mit einer Besprechung gequält habe - seit Tagen schon. Der Film scheint mir zu üppig, zu umfangreich, zu komplex, um ihn irgendwie zu fassen zu bekommen. Da müßte man Seiten schreiben, und das geht momentan nicht. Auch was fremde Texte zum Film angeht, wäre einiges zu sagen. Ich fühle mich schlicht erdrückt. Also wählte ich dieses Schlupfloch, um aus der Sache herauszukommen.
    Nun steht allerdings das nächste Problem vor der Tür: THE IDIOT, ein Buch, das ich liebe, ein Film, der mir bei Erstsichtung dermaßen grauenhaft schien, dass ich mich nicht entscheiden kann, ob ich ran soll oder besser vielleicht skippen. Ich dank dir auch für den Kleist. :-)

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  3. ich muss diesen film unbedingt mal wieder sehen. fand ihn damals großartig. hast mit den bildern mich daran erinnert mir dieses meisterwerk wieder anzusehen; schade, dass hier eine ausführlichere besprechung entfiel. aber gut. maybe next time...

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