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An Empress and the Warriors / Das Königreich der Yan (Ching Siu-Tung, China 2008)




Kurz und knapp: Sehr einfältiges Historienepos, das in lächerlichem Kitsch erstickt. Selbst die Kampfszenen sind wirklich schwach choreographiert und machen nur auf Bombast (und leben vom Schnitt). Ein paar Sequenzen im nächtlichen Wald, die an A CHINESE GHOST STORY erinnern, können den Film bei weitem nicht retten. Donnie Yen spielt gewohnt hölzern.


Kelly Chen grinst ab und an etwas einfältig, vor allem wenn sie verschämte Gefühligkeit dazustellen versucht, und beim Auftritt des fiesen Mordkommandos mit Gruselmaske ertönt urplötzlich orientalische Musik. Die Abschlussszene, die sich auf der unfassbar dilettantisch computergenerierten Brüstung der Festung abspielt, gibt einem dann den Rest: Madame schaut entschlossen in den Sonnenuntergang und hält einen peinlichen Aufbruchsmonolog in Sachen Motivation. Diese Szene wird eigentlich nur noch vom Flug der Liebenden im Fesselballon übertroffen. Wahnsinn. Das war ja mal gar nix.

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