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Crows Zero / Kurozu zero (Takashi Miike, Japan 2007)


An der Suzuran Highschool ist die Hölle los. Verschiedene Gangs versuchen unter heftigem Gebrüll und mithilfe von Faustgewalt die Herrschaft an sich zu reißen. Als ein neuer Schüler an die Schule kommt, scheint aber der Kampf um die Vorherrschaft erst so richtig zu entbrennen. Yakuza gibt es natürlich auch noch, die sich in ihrer Ehre beleidigt fühlen, ebenso wie eine kleine Liebelei, derer man aber nicht so richtig beiwohnen darf.

CROWS ZERO ist ein formidabler Actionfilm. Toll gefilmt, gut getimt und s u p e r choreographiert, weiß er vor allem gerade dann zu überzeugen, wenn es Bambule gibt. Ansonsten allerdings ist er ein ziemlicher Schnarcher. Die Handlung ist hauchdünn, das ewige Gekreisch nervt bereits nach wenigen halben Stunden - denn lang ist er auch, klar. Die japanische Jugend scheint auch recht indifferent was coole Musik angeht. Eben wird noch kräftig gepunkt, wenn die Stromgitarrenband im Club in die Saiten haut, direkt danach allerdings wird euphorischst gejohlt, wenn ein R&B-Mädchen die Bühne erklimmt. Hier ist alles egal, Hauptsache, es erweist sich als Spektakel. Man will auch nicht wieder von irgendwoher informiert werden, dass die Sängerin ein Popstar ist, oder dass der Soundtrack auf irgendwelchen Bestenlisten gelandet ist. So ein Mist nervt schon bei Shunji Iwai.
CROWS EPISODE ZERO ist -nein!- nach einem Manga gescriptet, die Gewalt aber hart, realistisch, kaum überzeichnet. Sonst hätte man wohl jede Bodenhaftung verloren. Kann man sich schon ansehen, das will ich nicht bestreiten, an einen kleinen Klassiker wie BLUE SPRING kommt er aber niemals heran. Dazu ist dieser Film in seinem nur behaupteten Assitum viel zu mainstreamig.

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Abschied

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Mad World - Hong Kong's entry for the foreign language Oscar (Wong Chun, 2016)

Wong Chun's debut feature film is not really part of the Hong Kong International Film Festival , but one I did see during my stay here at Mongkok's Broadway Circuit outlet as a regular screening on a sunday morning. It's a quiet and atmospheric film that is quite beautifully shot and extremely well acted by Eric Tsang (kudos!) and Shawn Yue, his son suffering from bipolar disease. It's a film about fatherhood and responsibilities, about getting old in financially difficult times. They both live in a shared flat with three other parties. No one seems to be able to pay rent anymore in Hong Kong. It's really depressing. Mad World is definitely worth watching, as it has been screened in Busan and in Toronto. It got mixed reviews overall, but I really don't understand why. There are no loose ends, the plot is fragmented with flashbacks to family history, but that always makes sense and adds to the depth of the characters. I really liked it and...