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Heat after Dark Ryuhei Kitamura, Japan 1998


Zwei Gangster sollen eine Leiche entsorgen, und als sie dummerweise von einem Polizisten angehalten werden und dieser eine Fahrzeugkontrolle durchführen möchte, scheint die Situation zu eskalieren. Doch beim Öffnen des Kofferraumes sind alle verblüfft: er ist leer…

Kitamura, zu dem ich ein mehr als zwiespältiges Verhältnis habe, legt mit seinem ersten, nur gute 50 min dauernden Film eine wundevolle Yakuza-Ballade vor, die ein wenig an Tarantino, und sehr an Sabus Grotesken erinnert. Ein klassischer Die etwas unbeholfenen aber sympathischen Trottel geraten in eine ausweglose Situation-Plot. Die Stärke des Films ist aber genau diese Reduktion auf eine kaum vorhandene, bzw. sehr ausgedünnte Handlung, die sich letztlich in einem atmosphärisch dichten und von leisem Humor durchzogenen Finale, einem Duell, entlädt. Dieses Finale nimmt nach den kurzen Präliminarien fast die gesamte Spielzeit ein und ist angenehmerweise sehr ruhig gestaltet - so ruhig und kontemplativ, wie es das verlassene Tal in den Bergen hinter dem Tunnel (vgl. KAKASHI, 2001) fordert. Soll heißen: kein Schnittgewitter, dafür esoterisch-atmosphärische Musik, viel Stille. Der Film will nicht viel, aber das, was er zeigt, macht er gut. Sehr schön.

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Ein wahnsinnig schöner Film von Wakamatsu mit einem etwas verwickelten Plot: in einem tief verschneiten Provinznest verbringt ein beinah schon vermähltes Liebespaar ein paar gemeinsame Tage, doch reist ihnen der ehemalige Geliebte der Frau, ein heißblütiger Student, hinterher. Der befreundet sich, dort angekommen - überraschend und auch sexuell - mit einer älteren, reifen Frau, der Wirtin seines Gasthofes. Diese aber ist die ehemalige Geliebte seines Rivalen, des Mannes seiner Freundin. Damals liebten sich die beiden innig, aber ihre Liebe hatte keine Zukunft. Sie hatten sich dazu entschieden, den Doppelselbstmord aus Liebe   durchzuführen, was aber an der Willensstärke des Mannes gescheitert war, der sich, nachdem er die Frau mit einem Schwerthieb niedergestreckt hatte, nicht selbst töten konnte. Fortan quälte ihn die Gewissheit, seine große Liebe emordet zu haben, aber selbst zu feige gewesen zu sein. Die Frau jedoch überlebte schwerverletzt, zu einem Leben im Leid fern des Ge...

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Black Rose Mansion / Kuro bara no yakata (Kinji Fukasaku, Japan 1969)

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