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Gate of Hell / Jigokumon (Teinosuke Kinugasa, Japan 1953)


Japan währen der Heian-Periode im 12. Jahrhundert: zwei verfeindete Clans bekämpfen sich in Kyoto. Nachdem der loyale Samurai Moritoh ruhmreich gekämpft hatte, erhält er vom Fürsten das Privileg, jeden Wunsch erfüllt zu bekommen. Moritoh bittet um die Heirat mit der schönen Kesa, die jedoch, was Moritoh nicht wußte, bereits mit Wataru verheiratet ist. In Moritoh erwacht ungekannte Wollust und Habgier zugleich, und ihm ist jedes Mittel recht, um die ersehnte Vereinigung herbeizuführen.


Mit einem klassischen Samuraifilm haben wir es hier nicht zu tun, eher mit einem Historienfilm. Das Swordplay hält sich sehr in Grenzen, und wenn Kinugasas Drehbuch ein ordentliches Gemetzel hergäbe, dann springt er einfach zu dessen Ende. Stattdessen: Bilder, Farben, Kostüme. Drama. Wunderbares, saturiertes Technicolor. Die Kimonos sind herausragend. Reduzierte Musik, tolles Framing.


Der Cannes-Gewinner ist also keineswegs ein Action-Flick! Das sollte aber niemanden davon abhalten, sich diesen visuellen Oberhammer anzuschauen. Das Drama ist keines der Schwerter, aber das der Obsession eines besessenen Mannes, der sich kaum unter Kontrolle halten kann. Kazuo Hasegawas Performance als Moritoh ist wirklich eine Augenweide.

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Und dann friert die Pfütze zu: Liebe am Papierrand (Yoko Ogawa, 1991/2005)

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Afterlife / Wandâfuru raifu (Hirokazu Kore-eda, Japan 1998)

Angekommen in einem nüchternen Zwischenreich, müssen zehn Verstorbene den schönsten Moment ihres Leben auswählen, um mit dieser Erinnerung anschließend ins Jenseits einzugehen.

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Violent Virgin aka Gewalt! Gewalt: shojo geba-geba (Kôji Wakamatsu, Japan 1969)

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