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Shin zatô Ichi: Yabure! Tôjin-ken (Kimiyoshi Yasuda, Japan 1971)



Der blinde Masseur mit dem schnellen Samuraischwert ist eine japanische Institution. In diesem Teil der Reihe trifft Shintaro Katsu auf den chinesischen Superstar Wang Yu, der hier den ONE ARMED SWORDSMAN gibt und aufgrund von Mißverständnissen und offensichtlicher Sprachbarriere zum Feind mutiert. Im Todeskampf gleichwohl, wer hätte es gedacht,... erfolgt die Einsicht, doch nun ist es: wie immer zu spät.



Dass der Film überhaupt zu einem Ende findet ist so mancher Unlogik geschuldet, jedoch es soll mir reichlich egal sein. Immer wieder liest man Kommentare derart, es gäbe keinen einzigen schlechten Zatoichi-Film. Nun, das mag sein. Doch dieser hier ist äußerst mittelmäßig und nur mit goodwill zu ertragen. Ich kann mich dem Hype jedenfalls nicht anschließen.



Kihachi Okamotos ZATOICHI VS YOJIMBO, in dem Katsu auf den großen Toshiro Mifune trifft, ist nicht nur eleganter inszeniert, von feinerem Humor, sondern unterläuft auch die Zuschauererwartungen mehrfach, was diesen zum deutlich besseren Film macht. Der Einarmige ist sicherlich schnell vergessen, und das ist nicht das Schlechteste. "Wir raten ab."

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