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Bin Bulaye Baraati (Chandrakant Singh, Indien 2011)



Eine ganze Horde Kleinganoven, die alle zeitgleich etwas ausgefressen haben, landen unter absurden Umständen in einem gestohlenen Lieferwagen, in dem sich (!) ein Koffer voller Juwelen befindet. Die Gangster sind zwar hinter ihnen her, doch können sie mit Hilfe einiger Tricks (und dem Filmschnitt) der Situation entkommen und landen in einem kleinen Dorf. Dort verkleiden sie sich als Polizisten und retten die unterdrückten Einwohner, die unter der Knute eines korrupten Reichen stehen. Hinter diesem aber steht noch der Oberbösewicht Black Cobra, der ein wenig wie der King aussieht (also Elvis) - nur aus dem Reich der Toten (in schwarz, hochgestellter Kragen, Kajal-Augen und Vokuhila). Diesen müssen die wackeren Helden wider Willen also ebenfalls aus dem Weg räumen, sowie dessen älteren Bruder, der aber aufgrund seiner erwachten homoerotischen Gefühle auf unseren Helden steht.

Wie ich auf indischen Filmseiten lese, versammeln sich in diesem Film einige Komödiengrößen des indischen Kinos. Allerdings hilft das alles nichts. BIN BULAYE BARAATI ist dermaßen platt, man fasst es oftmals nicht. Doof auch, aber eben so doof, dass es wieder kippen kann. Und trotz seiner knappen Spielzeit von 2:20 Stunden recht lang und oft zäh noch dazu. Die Verfolgungsjagden wie auch die Schlägereien sind ziemlich amateurhaft inszeniert, die Dialoge beknackt, die Konflikte simuliert - lediglich die Darsteller machen - abgesehen vom üblichen Chargieren - ihre Sache akzeptabel, die Songs sind nicht übermäßig gelungen, aber dennoch ordentlich. Leider ist der Film auch nicht besonders originell photographiert, was allerdings zum ungelenken Schnitt sehr gut passt. An einem sonnigen Nachmittag, an dem man sich irgendwie die Zeit vertreiben will, kann man den Film eventuell vorbeischweben lassen wie ein warmes, harmloses Lüftchen; wer ernsthaft und konzentrierter schaut, rauft sich ziemlich sicher recht bald die Haare.

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