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Blackmail is my Life / Kyokatsu koso Waga Jinsei (Kinji Fukasaku, Japan 1968)


In diesem recht frühen Gangsterfilm von Fukasaku - noch vor den Yakuza Papers oder den Battles without - sieht man bereits dessen typische filmische Merkmale: toughe Jungs in Anzügen und Sonnenbrillen, schicke Autos, freche Mädchen, Swing-, Jazz- und Diskoscore, bunte Farben, abrupte Schnitte, Freeze-Frames, und thematisch die (Klein-)Gangsterwelt. Hier sind es vier Freunde, die einen Erpresserring aufziehen und lustigerweise nicht nur Politiker oder Wirtschaftsbonzen erpressen, sondern auch Bandenbosse.


Als sie sich mit einem wirklich großen Tier einlassen wird's naturgemäß brenzlig, und einer der Jungs, "Zero", gibt auch bald den Löffel ab. Einige Schießereien, Autoverfolgungen und Beischlafszenen später kommt es zum Finale mit dann stark dezimiertem Personal; schade, gerade hatte sich eine schöne Liebesgeschichte entwickelt. Das Ende ist dann fukasakuesk bitter, und zieht ein wenig runter.



Feiner Film; nicht so schräg und hysterisch wie von Suzuki, noch nicht so gewalttätig und ruppig wie seine späteren, grimmigen Gangsterfilmdemontagen. Nichtsdestotrotz ein durchaus gesellschaftskritischer, interessant montierter, sehr sehenswerter Film.

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Aido: Slave of Love (Susumu Hani, Japan 1969)

Here are some pictures I took during a private screening of Susumu Hani's extremely rare and seldom seen feature film  AIDO - SLAVE OF LOVE , which is the movie Hani made after the famous NANAMI: INFERNO OF FIRST LOVE. The film is beautifully shot, completely absorbing and structurally abandoning all narrative consensus - it is somehow - for most of the time - a subjective trip into the mind of the protagonist Shusei (Kenzo Kawarasaki). As you can asume, a dreamlike state predominates the film; and with its' devotion to extensively focussing on the details of the body while making love, presented in detailed close-ups, aswell as its' beautifully daring setpieces, it reminded me to some extent of Toshio Matsumoto's experimental oeuvre, as for example in his short film PHANTOM . AIDO was submitted to the competition-section of the 19th Berlin International Film Festival (aka Berlinale) - a fact that is quite astonishing, if you consider the direction the main section of ...

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THE WARPED ONES ist die totale Tayozoku-Madness, ein Film über jugendliche Rebellen im Nachkriegsjapan: zwei "juvenile delinquents" kommen aus dem Gefängnis heraus und beginnen direkt mit ihrer Hatz auf Vergnügungen, auf Mädchen, Alkohol und Befriedigung der Primärbedürfnisse. Wenn die Strecke zu weit ist, klaut man eben kurz einen Wagen. Hat man Hunger, klaut man was am nächsten Straßenstand. Die Sonne brennt vom Himmel, der Schweiß steht auf der Stirn, der Jazzbeat treibt voran, die Artikulation geschieht hauptsächlich durch Grunzen, Brüllen, Knurren und sonstige animalische Laute. Wird gegessen, dann wird geschlungen. Gebratene Hühnchen werden zerrissen, Reis wird gestopft. Wasser wird aus der Kanne direkt in den Mund gegossen und läuft über den von Schweißtropfen perlenden, entblößten Körper. Dieser prototypische Suntribe-Film (die man als Vorläufer der "Neuen Welle" in Japan verstehen kann) ist ein einziger, rasender Exzess der Respektlosigkeit. Die beide...

HKIFF 2013: A Story of Yonosuke (Shuichi Okita, Japan 2012)

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